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Inhalt: Der Teppichhändler Kara Nirwan aus Rugowa sucht Sir David Lindsy auf dessen Jacht auf und berichtet ihm von der Entführung des Kaufmanns Galingre durch die Männer des berüchtigten, die ganze Gegend terrorisierenden Schut, dessen wahre Identität niemand kennt. Galingre ist ein Freund von Kara Ben Nemsi, welcher wiederum mit Lindsay befreundet ist. Kara bricht mit Hadschi Halef Omar auf, um Galingre zu befreien. Lindsay jedoch ist verhindert, da er zur Eröffnung des Suezkanals erwartet wird. Kara und Halef kommen zu einem einsamen Gehöft, das von der Bande des Schut überfallen und niedergebrannt wurde. Der schwer verletzte Bauer Osko berichtet, dass sein Bruder von den Banditen erschlagen und seine Tochter Tschita von ihnen entführt wurde. Omar Ben Sadek, Tschitas Verlobter, schließt sich Kara und Halef bei der Verfolgung der Mordbrenner an. Tschita kann aus dem Felsenverlies, in dem auch Galingre gefangen gehalten wird, fliehen und trifft auf Kara Nirwan, der sie mitnimmt. In Nirwans Haus erfährt sie von dessen Frau, die um ihre Position fürchtet, dass ihr Retter in Wahrheit der gefürchtete Schut ist. Tschita gelingt mit Hilfe der Schuta abermals die Flucht. Unterdessen sind Kara Ben Nemsi und seine Begleiter einer Falle der Banditen entgangen, die eine Hängebrücke angeschnitten hatten. Zum Glück für die Freunde hat Karas edler Hengst Rih die Gefahr gewittert. In Ostromdscha berichten sie Galingres Frau Annette von dem Schicksal ihres Mannes. Die tapfere Frau beschließt, mit ihnen zu reiten. In Ostromdscha enttarnt Kara auch den “Heiligen” Mübarek, der die einfachen Menschen der Umgegend durch seine scheinbare Allwissenheit beeindruckt. In der Verkleidung des Bettlers Busra sammelt der zur Organisation des Schut gehörende Mübarek seine Informationen. Da die Eröffnung des Suez-Kanals verschoben wurde, machen auch Sir David Lindsay und sein Diener Archibald, genannt Archie, die Gegend unsicher. Sie besuchen Kara Nirwan, weil Lindsay sich eine Sammlung von orientalischen Teppichen zuzulegen gedenkt.Eine Falltür in Nirwans Haus lässt auch sie zu Gefangenen des Schut werden, aber mittels einer List gelingt ihnen die Flucht. Sie begegnen Kara Ben Nemsi und seinen Gefährten, die aus mehreren Kämpfen mit den Männern des Schut siegreich hervorgegangen sind. Durch einen Verrat gerät Kara Ben Nemsi doch noch in die Hände seines Feindes, der ihn hinter einem Wagen zu Tode schleifen will. Aber der Ferman, der Pass des Großwesirs, den Halef in letzter Sekunde nach verzweifeltem Suchen wieder findet, überzeugt die erst unwillige Polizei davon, dass sie gegen Kara Nirwan ausrücken muss, dessen Bande mit vereinten Kräften besiegt wird. Omar Ben Dadek und Tschita sowie Galingre und seine Frau sind endlich glücklich vereint. Kara Ben Nemsi jagt auf dem windschnellen Rih den Schut, der mit seinem Pferd beim Sprung über eine Felsklippe in den Tod stürzt. Die letzte Kugel des Schurken trifft den edlen Rih, der in den Armen seines trauernden Herrn verendet. Kara Ben Nemsi verabschiedet sich von Halef, um in seine Heimat zurückzukehren.
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